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Über mich

Wer bin ich? #

Ich bin Sebastian Aschmetat – aufgewachsen in Eutin, zu Hause in Lübeck. Gelernter Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik, heute als Techniker in einem Lübecker Hotel tätig. Mein Arbeitsalltag dreht sich um Wartung, Instandhaltung und technische Gebäudeeinrichtungen.

Lost Places #

Was mich an verlassenen Orten fasziniert, ist die Stille, die Geschichten erzählt. Ein seit Jahren verlassenes Hotel, ein verfallenes Schloss – jeder dieser Orte hat eine Vergangenheit, die auf mysteriöse Weise greifbar bleibt. Ich versuche, diese Momente mit meiner Kamera festzuhalten, bevor sie für immer verschwinden.

Dabei respektiere ich diese Orte: Ich nenne keine genauen Standorte, hinterlasse nichts und nehme nichts mit.

Fotografie #

Meine Fotos entstehen hauptsächlich bei Erkundungen von Lost Places, aber auch Landschaften und Reisefotos finden ihren Weg in mein Archiv. Ich fotografiere mit natürlichem Licht und versuche, die Atmosphäre eines Ortes einzufangen statt ihn perfekt in Szene zu setzen.

Technik & Programmierung #

Neben dem Beruf beschäftige ich mich privat intensiv mit Technik. Linux, Python und Vim sind meine täglichen Begleiter.

Wenn ich ein Problem sehe, schreibe ich ein Skript. Das reicht von kleinen Automatisierungen im Alltag bis zu komplexeren Projekten: eine Desktop-Anwendung zur Bildverwaltung, eine TUI-App für Lesezeichen, eine vollständige Web-Plattform mit eigenem Backend – alles selbst entwickelt.

Seit 2016 nehme ich jedes Jahr am Advent of Code teil – einem täglichen Programmierpuzzle im Dezember. 2024 habe ich 24 von 25 Aufgaben gelöst. In den darauffolgenden Jahren war ich nicht ganz so erfolgreich. Es ist für mich die beste Art, den Kopf zu trainieren und neue Denkmuster zu entwickeln.

Ich betreibe außerdem einen eigenen Homeserver auf Debian mit Docker: Musik- und Videostreaming, E-Book-Verwaltung, Gerätesynchronisation und eine lokale KI – alles selbst gehostet, keine fremden Clouds.

Schach #

Schach spiele ich online auf Lichess unter dem Namen Gedankenwolke. Es ist für mich ein Ausgleich – fokussiertes Denken, kein Zufall.

Gaming #

Wenn ich nicht gerade ein Skript schreibe, baue ich wahrscheinlich eine Fabrik. Factorio hat bei mir über 1.000 Stunden Spielzeit auf dem Konto – und das Muster zieht sich durch: Dyson Sphere Program, shapez, Factory Town, Mindustry. Spiele, in denen man Systeme aufbaut, optimiert und irgendwann feststellt, dass man drei Stunden lang nur Förderband-Layouts umgebaut hat.

Dazwischen gibt es den ruhigeren Ausgleich mit dem Farming Simulator, Stealth-Momente mit Dishonored – und gelegentlich SHENZHEN I/O, wo man tatsächlich Assembler-Code schreiben muss, um das Spiel zu lösen.

Lesen #

Lesen gehört zu meinen ruhigeren Abenden. Bei Stephen King bin ich seit Jahren dabei – weniger Ziel, mehr Weg. Bei Thrillern schätze ich die Kurzgeschichten von Andreas Gruber oder beispielsweise Jean-Christophe Grangé. Und George R.R. Martin darf seine Reihe gerne endlich fertigschreiben.