Über mich
Techniker, Systembauer und Fotograf verlassener Orte Link zu Überschrift
Ich bin Sebastian Aschmetat – aufgewachsen in Eutin, zu Hause in Lübeck. Beruflich bin ich gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und arbeite heute als Techniker in einem Lübecker Hotel.
Privat hört die Beschäftigung mit Technik allerdings nicht auf. Ich programmiere, betreibe eigene Server, automatisiere mein Zuhause und habe eine gewisse Schwäche dafür, Dinge zu analysieren, zu strukturieren und daraus Systeme zu bauen.
Wenn mich ein Problem oft genug nervt, entsteht daraus früher oder später meistens ein Skript.
Technik muss einen Zweck haben Link zu Überschrift
Mich interessiert Technik vor allem dann, wenn ich damit etwas machen kann.
Eine neue Software, ein Gerät oder irgendein technisches Spielzeug finde ich deshalb weniger wegen seiner Feature-Liste interessant. Spannender ist für mich die Frage: Was kann ich damit selbst bauen, automatisieren oder verbessern?
Vielleicht kommt diese Einstellung auch aus meinem Beruf. Dort muss Technik am Ende nicht besonders beeindruckend aussehen – sie muss zuverlässig funktionieren.
Ähnlich gehe ich an meine eigenen Projekte heran: lieber eine einfache Lösung, die genau das tut, was ich brauche, als ein unnötig kompliziertes System.
Werkzeuge für Probleme, die mich nerven Link zu Überschrift
Seit rund zehn Jahren schreibe ich Code in Python. Aus kleinen Skripten sind dabei mit der Zeit immer größere Projekte entstanden.
Dazu gehören beispielsweise Werkzeuge zur Bildverwaltung und Bildsortierung, Automationen für Dateien und Downloads, kleine Terminal-Anwendungen, eine TUI für Lesezeichen und verschiedene Webanwendungen.
Oft beginnt so ein Projekt mit einem ziemlich kleinen Problem. Dann kommt eine automatische Sortierung dazu. Danach Metadaten. Dann eine bessere Benennungslogik. Irgendwann gibt es eine Oberfläche und aus dem kleinen Skript ist wieder ein eigenes System geworden.
Ich habe offenbar eine gewisse Schwäche für Ordnungssysteme.
Das zeigt sich bei Dateien genauso wie bei Fotos, Notizen, Metadaten oder meiner persönlichen Wissenssammlung. Statt Dinge einfach irgendwo abzulegen, überlege ich häufig, wie daraus eine Struktur entstehen kann, die auch beim nächsten Mal noch funktioniert.
Manchmal helfe ich auch anderen dabei, ihre digitale Ablage in Ordnung zu bringen – pragmatisch und ohne IT-Schnickschnack.
Mein Werkzeugkasten Link zu Überschrift

Mein Betriebssystem der Wahl ist NixOS. Ich mag den Gedanken reproduzierbarer Systeme, bei denen die eigene Konfiguration nachvollziehbar bleibt und möglichst wenig dem Zufall überlassen wird.
Im Terminal bin ich mit der Fish-Shell und Neovim zu Hause. Python ist meine bevorzugte Sprache für eigene Werkzeuge und Automationen, während Obsidian inzwischen als zentrale Wissensdatenbank für Notizen, Dokumentationen und Ideen dient.
Docker, Git, Markdown und diverse kleine CLI-Werkzeuge gehören ebenfalls zu meinem Alltag.
Und jedes Jahr im Dezember erinnert mich der Advent of Code daran, dass es immer noch genügend Programmierprobleme gibt, bei denen die erste vermeintlich brillante Lösung nicht funktioniert.
Seit 2016 bin ich dort jedes Jahr dabei.
Mein kleines Stück Internet läuft zu Hause Link zu Überschrift
Einen Teil meiner digitalen Infrastruktur betreibe ich selbst.
Auf meinem Homeserver laufen verschiedene Dienste in Docker – unter anderem für Medien, Synchronisation, Automatisierungen und Experimente mit lokaler KI über Ollama.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Dienste selbst zu hosten. Mich interessiert vielmehr, wie viel der eigenen digitalen Infrastruktur man unter eigener Kontrolle betreiben kann, ohne für jede Kleinigkeit auf irgendeinen externen Cloud-Dienst angewiesen zu sein.
Dazu gehört auch mein Smart Home auf Basis von Home Assistant.
Lichter, Sensoren, Kameras und Automationen werden lokal miteinander verbunden. Dazu kommen eigene Dashboards und interaktive Grundrisse, mit denen sich das Ganze steuern und visualisieren lässt.
Andere Sprachassistenten schicken einen Befehl erst durch das Internet zu irgendeinem Herstellerserver. Ich kann meinem digitalen Helfer sagen, dass er das Licht einschalten soll – und das Licht geht an, ohne dass dieser Befehl dafür mein eigenes Netzwerk verlassen muss.
Genau solche Lösungen mag ich.
Was passiert eigentlich, wenn niemand hinsieht? Link zu Überschrift
Durch meine eigenen Server und Webseiten beschäftige ich mich inzwischen auch intensiver mit IT-Sicherheit.
Besonders spannend finde ich dabei weniger die theoretische Seite als die Frage, was auf einem öffentlich erreichbaren System tatsächlich passiert.
Webserver-Logs zeigen ziemlich schnell, dass automatisierte Scanner permanent nach Konfigurationsdateien, bekannten Schwachstellen und falsch eingerichteten Diensten suchen.

Deshalb beschäftige ich mich unter anderem mit Server-Härtung, Rate-Limiting, Schwachstellen-Scannern und der Auswertung solcher Zugriffe.
Das Internet ist aus dieser Perspektive ein erstaunlich unruhiger Ort.
Lost Places & Fotografie Link zu Überschrift

Wenn ich nicht vor einem Bildschirm sitze, zieht es mich an Orte, an denen eigentlich niemand mehr sein sollte.
Mich faszinieren verlassene Gebäude und die Spuren, die Menschen dort hinterlassen haben: ein seit Jahren leerstehendes Hotel, eine alte Industrieanlage oder ein langsam verfallendes Schloss.
Es ist vor allem die Stille dieser Orte, die mich interessiert. Räume, die einmal völlig alltäglich waren, erzählen Jahre später plötzlich ihre eigene Geschichte.
Mit meiner Kamera versuche ich, diese Atmosphäre festzuhalten, bevor sie endgültig verschwindet.
Dabei geht es mir nicht um perfekt inszenierte Bilder. Ich fotografiere überwiegend mit vorhandenem Licht und versuche, einen Ort so einzufangen, wie ich ihn tatsächlich erlebt habe.
Und für Lost Places gilt für mich eine einfache Regel: keine genauen Standorte veröffentlichen, nichts zerstören und nichts mitnehmen.
In den letzten Jahren war ich allerdings kaum noch unterwegs. Am Interesse liegt das nicht – mir fehlen vor allem die passenden Objekte.
Wenn du einen interessanten Ort kennst, schreib mir doch einfach eine Nachricht. Tipps behandle ich vertraulich – der Standort landet nicht im Internet.
Systeme bauen – auch wenn sie virtuell sind Link zu Überschrift
Die vermutlich wenig überraschende Konsequenz meiner Begeisterung für Systeme ist, dass ich über 1.000 Stunden Factorio gespielt habe.
Dazu kommen Dyson Sphere Program, shapez, Factory Town und Mindustry – also Spiele, bei denen man Produktionsketten plant, Systeme optimiert und irgendwann feststellt, dass man eine Stunde lang nur versucht hat, einen Ablauf noch ein kleines bisschen effizienter zu machen.
Inzwischen spiele ich allerdings deutlich weniger als früher. Ganz verschwunden ist das Interesse nicht – wenn mich ein Spiel noch länger fesselt, dann meistens eines, bei dem es etwas zu planen, aufzubauen oder zu optimieren gibt.
Schach Link zu Überschrift

Ein etwas kompakteres System aus nur 64 Feldern beschäftigt mich ebenfalls regelmäßig.
Auf Lichess bin ich unter dem Namen Gedankenwolke unterwegs. Dort löse ich ab und zu Schachrätsel – komplette Partien spiele ich eher selten.
Ein Großmeister wird aus mir allerdings nicht mehr: Ich bin Hobbyspieler – mit gelegentlich einem guten Zug und regelmäßig einem, über den ich mich hinterher ärgere.
Schach ist für mich ein guter Ausgleich: konzentriertes Denken, klare Regeln und zumindest theoretisch kein Zufall, dem man hinterher die Schuld geben kann.
Wenn der Bildschirm ausbleibt Link zu Überschrift
In Lübeck bin ich bei praktisch jedem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs. Auf volle Busse und Bahnen kann ich dabei ganz gut verzichten.
Und wenn abends tatsächlich einmal kein Terminal, kein Dashboard und keine virtuelle Fabrik mehr Aufmerksamkeit verlangt, tausche ich Tastatur und Maus gegen ein Buch.
Stephen King begleitet mich dabei schon seit Jahren. Bei Thrillern lese ich unter anderem Andreas Gruber und Jean-Christophe Grangé.
Und George R. R. Martin darf seine Reihe gerne irgendwann noch fertigschreiben.
Lust auf Austausch? Link zu Überschrift
Du willst dich über Selfhosting, Linux, Home Assistant, Python, Factorio-Layouts oder Fotografie austauschen?
Dann schreib mir über die Kontaktseite.
Oder schreib mir auf Lichess, dann verabreden wir eine Partie.